Ein neues Kapitel beginnt: Amtseinführung von Frau Oberstudiendirektorin Bianca Schmidt

Am 17. Juni wurde Frau Oberstudiendirektorin Bianca Schmidt feierlich in ihr Amt als neue Schulleiterin eingeführt. Schon der Ablauf der Feier zeigte, was das Wolfgang-Borchert-Gymnasium prägt: ein Zusammenspiel vieler Stimmen, Talente und Perspektiven – von offiziellen Grußworten über musikalische und sportliche Beiträge bis hin zu persönlichen Zeichen des Willkommens.

Zu Beginn begrüßte die stellvertretende Schulleiterin Frau Dr. Klier alle Anwesenden sehr herzlich. Ihr besonderer Gruß galt den Lehrerinnen und Lehrern, der Verwaltung, der Offenen Ganztagsschule, den Hausmeistern und dem Reinigungsteam, dem Elternbeirat, dem Förderverein sowie den vier Schülersprecherinnen und -sprechern. Ebenso hieß sie zahlreiche Ehrengäste willkommen: die Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken Fr Dr. Kuen, Schulleiterkolleginnen und -kollegen der Real- und Mittelschule sowie weitere Gymnasialdirektorinnen und -direktoren aus dem Landkreis. Auch die beiden ehemaligen Schulleiter Herr Mensdorf und Herr Benker waren unter den Gästen. Aus Politik und Verwaltung nahmen unter anderem der Landrat Bernd Obst, Vertreterinnen und Vertreter des Landratsamtes sowie Vertreter der Kommunalpolitik teil, stellvertretend sei hier der Erste Bürgermeister Herr Ell genannt.

Ein besonderer Dank galt allen, die die Feier organisatorisch unterstützt hatten: der Verwaltung, den Hausmeistern, der SIR-Gruppe, der Technik-AG, der Fachschaft Kunst, den Turnerinnen und Turnern, den Rope Skippern, der SAT-Gruppe sowie den Mitgliedern der Schulleitung. Ohne dieses Zusammenwirken, so wurde deutlich, wäre eine Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.

Anschließend richtete die stellvertretende Schulleiterin persönliche Worte an Frau Oberstudiendirektorin Bianca Schmidt. Sie beschrieb die Schule als einen lebendigen Organismus, dessen Herz im Lehrerzimmer und im Sekretariat schlage. Als symbolisches Zeichen überreichte sie der neuen Schulleiterin einen Schlüssel: Er solle Türen, aber auch Herzen öffnen – damit alle gemeinsam mitgehen und sich miteinander auf den Weg machen.

Musikalisch wurde die Feier durch ein Medley von ABBA eröffnet, das vom Bläserensemble schwungvoll dargeboten wurde.

Im Anschluss sprach Herr Landrat Obst. Er bezeichnete die Amtseinführung als Beginn eines neuen Kapitels und betonte, dass eine Schulleiterin Spuren hinterlasse. Wer Schule leite, gestalte Zukunft. In seiner Rede zeichnete er den beruflichen Werdegang von Frau Oberstudiendirektorin Schmidt bis an das Wolfgang-Borchert-Gymnasium nach. Auch er überreichte ein Geschenk: ein Schreibset der bekannten Firma Faber-Castell aus dem Landkreis – ein passendes Zeichen für Gestaltung, Kreativität und neue Aufgaben.

Daraufhin ergriff der Bürgermeister der Stadt das Wort. Er hob hervor, dass eine Schulleiterin das Miteinander an einer Schule entscheidend präge, und verwies auf das Motto „Bewährtes erhalten, Neues gestalten“. Mit guten Wünschen für die Zukunft schloss er seine Rede: Diese werde Herausforderungen mit sich bringen, aber ebenso viele Chancen eröffnen.

Es folgte ein sportlich-akrobatisches Intermezzo von Schülerinnen und Schülern: Mit Akrobatik und Rope Skipping sorgten sie für Bewegung, Dynamik und großen Applaus im Publikum.

Auch der Vorsitzende des Elternbeirats Herr Nasteski richtete seine Worte an die neue Schulleiterin. Ein Wechsel, so betonte er, sei immer ein besonderer Moment – verbunden mit Chancen und neuen Möglichkeiten. Aus Sicht der Eltern formulierte er Wünsche für die kommende Zusammenarbeit und machte deutlich, dass der Elternbeirat als verlässlicher Partner an der Seite von Frau Schmidt stehe.

Der Vorsitzende des Fördervereins Herr Reisert schloss sich diesen Gedanken an. Er erinnerte daran, dass Schulleitung ein Amt mit großer Verantwortung sei, zugleich aber auch die Möglichkeit biete, aktiv zu gestalten. Der Förderverein werde auch künftig verlässlich unterstützen und Projekte der Schule begleiten.

Für das Lehrerkollegium sprach Herr OStR Markus Stadtler, der Vorsitzende des Personalrats. In einer kurzweiligen Präsentation nahm er die neue Schulleiterin mit auf eine künstlerische Reise – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit einem kleinen Augenzwinkern. So entstand ein humorvoll-künstlerischer Willkommensgruß aus dem Kollegium.

Auch die Schülersprecher kamen zu Wort. Sie überbrachten viele Glückwünsche und lobten die bisherige Zusammenarbeit, insbesondere die neuen Ideen, die bei den Freitagstreffen entstanden seien. Zugleich äußerten sie die Hoffnung, dass dieser offene und konstruktive Austausch auch in Zukunft bestehen bleiben werde.

Einen weiteren musikalischen Beitrag gestaltete der Unterstufenchor mit einem Rap rund um „frischen Obstsalat“ und „Früchte der Saison“ – ein heiterer und origineller Programmpunkt, der die Feier zusätzlich auflockerte.

Nach diesen Beiträgen folgten die Reden zur eigentlichen Amtseinführung. Die Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken, Frau Dr. Kuen, zeigte sich erfreut, die Festrede halten zu dürfen. In ihrer Präsentation griff sie künstlerische Anspielungen auf und bezog Frau Oberstudiendirektorin Schmidt aktiv ein, indem sie Stationen ihrer Laufbahn in Bayern auf einer Landkarte sichtbar machte. Dabei standen nicht nur das „starke Team“ und die neue Aufgabe im Mittelpunkt, sondern auch der Lieblingsmaler der neuen Schulleiterin: Michelangelo.

Ausgehend vom Gedanken der Renaissance betonte die Ministerialbeauftragte, wie wichtig es auch heute sei, grundlegende Werte in die Gegenwart zu übertragen und für die Zukunft fruchtbar zu machen. Als Geschenk überreichte sie ein Mauspad und verband damit ihr eigens formuliertes dreifaches „M“: Mensch, Maß und Mut. An diesen drei Begriffen könne sich Frau Schmidt in ihrem neuen Amt orientieren. Zugleich dankte sie der stellvertretenden Schulleiterin Fr. Dr. Klier ausdrücklich für die geleistete Arbeit, da diese als kommissarische Schulleiterin das erste Halbjahr sehr erfolgreich gestaltet hatte.

Anschließend sprach Frau Oberstudiendirektorin Schmidt selbst. Sichtlich bewegt von den vielen freundlichen Worten und dem Applaus begann sie ihre Rede mit einer persönlichen Anekdote: Als junges Mädchen habe sie in der Würzburger Residenz nach oben geblickt und gesagt, dass sie ein solches Fresko eines Tages auch einmal selbst gestalten wolle. Diese Erinnerung verband sie mit ihrer neuen Aufgabe: Auch für ihre neue Funktion und ihre neue Schule habe sie eine Vision – noch kein fertiges, konkretes Bild, aber die Gewissheit, dass es ein wunderbares Bild werden könne, ganz gleich, wie es am Ende aussehen werde.

Sie dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und für die vielfältigen Darstellungen, Beiträge und guten Wünsche. Ein besonderer Dank galt den Vertreterinnen und Vertretern der Politik für ihre freundlichen Worte sowie den Vorsitzenden von Elternbeirat und Förderverein. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ richtete sie an Herrn Egerer vom Landratsamt, der neue Spielräume eröffnet habe. Auch den drei Schulleiterinnen und Schulleitern der Stadt dankte sie und verband dies mit den Worten: „Lasst mich sein in eurem Bund der vierte“ – ein augenzwinkernder literarischer Bezug, der zugleich den Wunsch nach guter Zusammenarbeit ausdrückte.

Weitere Dankesworte galten all jenen, die bereits zu Beginn genannt worden waren: der Verwaltung, den Hausmeistern, der SIR-Gruppe, der Technik-AG, der Fachschaft Kunst, den sportlichen und musikalischen Gruppen, der SAT-Gruppe sowie allen Mitgliedern der Schulleitung. Mit großem Lob würdigte Frau Oberstudiendirektorin Schmidt das Engagement der gesamten Schulgemeinschaft.

Besonders hob sie das Schulmotto „Wir bewegen gemeinsam“ hervor. Dieses sei nicht nur ein Anspruch, sondern gelebte Realität. Für die Zukunft wünschte sie der Schule, dass vieles Blüte tragen und gemeinsam Ernte eingefahren werden könne. Zum Abschluss dankte sie dem Schulleitungsteam und beschrieb den gemeinsamen Weg mit den Worten: „Ein schöner Weg, aber ein Weg voller Abenteuer liegt vor uns.“ Sehr herzlich würdigte sie außerdem nochmals die Arbeit der stellvertretenden Schulleiterin, die die Schule im vergangenen Halbjahr kommissarisch geleitet hatte.

Darauf folgte ein Überraschungsauftritt mit Gitarre: Zur Melodie von Freddy Brecks „Bianca“ wurden der neuen Schulleiterin gute Wünsche mit auf den Weg gegeben – ein persönlicher und humorvoller Beitrag, der für viel Lachen sorgte.

Den Schlusspunkt setzte die SAT-Gruppe mit einer kleinen Rakete, die zuvor mit guten Wünschen befüllt worden war. Gemeinsam zählten alle Anwesenden einen Countdown herunter, bevor Frau Oberstudiendirektorin Schmidt selbst den Knopf drücken durfte. Damit wurde der Aufbruch in die neue gemeinsame Zeit auf besonders anschauliche Weise sichtbar.

Im Anschluss klang die Feier bei eröffnetem Buffet und vielen Gesprächen aus. So endete eine Amtseinführung, die den offiziellen Beginn einer neuen Schulleitung markierte und zugleich zeigte, was das Wolfgang-Borchert-Gymnasium ausmacht: eine lebendige Schulgemeinschaft, die Bewährtes schätzt, Neues gestalten möchte und sich gemeinsam auf den Weg macht.

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